Bericht zur Wanderung auf dem Wiiwegli von Bad Bellingen nach Müllheim am 12. April 2025

Das Wiiwegli im Frühling lockte 11 Wanderer an, die pünktlich zum Starttermin am Bahnhof standen.

Ein wunderschöner Frühlingstag, der später in den Weinbergen fast sommerliche Temperaturen für uns bereithielt, machte gute Laune, eine kurze Hose war bereits im Einsatz, viel später, am Ende der Wanderung waren sogar Flip-Flops zu sehen.

Nach der leicht verspäteten Abfahrt in Steinen, die dann ein blitzschnelles Umsteigen in Basel erforderte, kamen wir pünktlich in Bad Belllingen an. Schnell waren wir in den Reben, mit einer schönen Sicht ins Rheintal und auf die Vogesen. Wir wanderten auch über Wiesen mit vielen blühenden Bäumen. Dagegen waren die Reben noch karg, wir konnten oft die zum Teil alten, knorrigen Rebstöcke bewundern, nur zaghaftes Grün war zu sehen, fast nicht vorstellbar, dass in wenigen Monaten da herrliche Trauben dranhängen. Auf Tafeln wurde immer auf die verschiedenen Sorten des Weins, den Geschmack und oft auch die Herkunft hingewiesen.

In Schliengen besichtigten wir noch das Schloss Entenstein (nur von außen), ein historisches Gebäude mit wechselnden Besitzern, seine Anfänge werden ins 9. Jahrhundert datiert. Nach gründlicher Restaurierung und der Wiederherstellung (1975-1977) des schönen Schlossparks mit Wassergraben ist das Wasserschloss Sitz des Bürgermeisteramts Schliengen.

Nach der Vesperpause zum Teil auf einer schönen Liege ging es über Auggen weiter zum Luginsland und zum Jägerdenkmal. Hier gab es Ausblicke in alle Richtungen, aufs Rheintal, die Schwarzwaldberge mit Belchen und unseren Zielort Müllheim. Von jetzt an gings bergab, leider ein bisschen im Zick-Zack, da nicht ganz klar war, wie wir am besten in das alte Müllheim kommen.

Nach der Einkehr auf ein Bier, Kaffee und ein Eis, ließen wir uns mit dem Stadtbus zum ca. 4 km entfernten Bahnhof fahren. Wir hatten Anschluss auf einen eigentlich verspäteten Zug und kamen wie vorgesehen pünktlich 18.06 Uhr in Steinen an.

Petra